zur Person

Geboren 1967 in Tübingen
Ab 1973 Klavierunterricht, erste Kompositionsversuche ab 1976
ab 1983 Gesangsunterricht
1984-86 Ausbildung zum C-Musiker für evangelische Kirchenmusik mit Schwerpunkt Chorleitung
1986-90 Studium an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau
- Klavier bei Robert-Alexander Bohnke
- Liedinterpretation bei Ramon Walter
- Zusatzfach Chordirigieren bei Klaus Hövelmann
1990-95 Studium an der Hochschule für Musik in Wien in der Konzertfachklasse von Hans
Petermandl
1994 Heirat mit Barbara Körber, geb. Lichter
1994-2003 Lehrauftrag für zeitgenössische Klaviermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz
1995 bis 2002 Leiter des Chores der Pfarre „Auferstehung Christi“ in Wien Margareten
1997 Konversion zur katholischen Kirche
Seit 1999 Leiter einer Klasse für Klavierkammermusik an der Anton-Bruckner-
Privatuniversität Linz
Seit 2003 volle Lehrverpflichtung ebenda für Klavier und Klavierkammermusik
2006 - 2009 Studiendekan der künstlerischen Studiengänge ebenda
2010 - 2013 Leiter der Akademie für Begabtenförderung ebenda
seit 2016 Präsident der EPTA Österreich
seit 2021 Stiftskapellmeister in Stift Wilhering
lebt mit Barbara und fünf Kindern in Wilhering bei Linz


Konzerttätigkeit und Preise
Internationale Konzerttätigkeit vor allem als Liedbegleiter und Kammermusiker, Pianist im Merlin Ensemble Wien, daher auch enge Zusammenarbeit mit dessen Leiter, dem Geiger Martin Walch. Zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen. Zusammenarbeit mit Komponisten wie Friedrich Cerha, Eduard Demetz, Peter Förtig, Georg Friedrich Haas, Ekkehard Kiem, Anestis Logothetis, Claus-Steffen Mahnkopf, Alfred Peschek, Thomas Daniel Schlee.

Als Komponist Autodidakt.
Preise:
2. Preis der Prof. Ernst Vogel-Stiftung 1995 (für das Werk „Antiphon“)
2. Preis der Fondazione „Guido d’Arezzo“ 1997 (Für das Werk “Consolation”)
3. Preis der Sparte Komposition beim 7. internationalen Mozartwettbewerb 1997 (Für das Werk „Acht Lieder“)
Österreichisches Staatsstipendium für Komponisten 2003
Landeskulturpreis für Musik Oberösterreich 2008

größere Auftragskompositionen:
1998 für den Wiesbadener Musikherbst: Bläserquintett op.3“
2003 für das Jugendmusikfestival Deutschlandsberg: „In remissionem peccatorum“
2003 für das Osterfestival Innsbruck und Martin Walch: „Fantasie op.9“
2004 für die St. Martinskirche Freiburg i.Br.: „De Curru Igneo“ – Oratorium
2006 für das Schumannfest Düsseldorf: „Gesang der Frühe“ für 2 Klavier, 2 Violoncelli und Horn
2007 für das Beethovenfest Bonn: „Phönix und Taube“ – Fuge für Streichquartett und drei Schauspieler
2007 für das Württembergische Staatsorchester Stuttgart: „Hymnus“ für Orchester
2008 für die Oberösterreichischen Stiftskonzerte: „Sonate für Streichorchester“
2010 für die „Vokalisen“ Linz: „Es ist die Zeit“ für Meszzosopran, Bass und Klavier
2011 für die Guardini-Gesellschaft Berlin: „Musik zu einer Vesper“
2013 für das Österreichische Kulturinstitut New York Merlin Ensemble Wien „Trio in einem Satz“
2014 für die Philharmonie Lviv/ Ukraine ein Stück für Streichorchester
2018 für das Brucknerhaus Linz: „Vierter Gesang der Frühe“ für Klarinette mit Violoncello und Violine mit Klavier
2019 für den Holcaustgedenktag in Wels: „24 Augenblicke“ für Chor, Schauspieler und Klarinette